Tropischer Regenwald

Am zweiten Tag in Cairns fahren wir noch  weiter in den Norden. Der Daintree River mit einer Fahrt mit dem Solarbootauf Krokodilentdeckungsfahrt steht morgens auf dem Programm. Das Wetter ist regnerisch, aber die Temperaturen steigen trotzdem auf über 30 Grad. Krokodile haben wir tatsächlich gesehen 🙂 .

Weiter geht es zum nächsten Erlebnis,. Mossmann Gorge ist unser Ziel und damit tropischer Regenwald pur. Vom Regen draußen bekommen wir nicht so viel im Wald mit, die Blätter halten einiges zurück und die Luftfeuchtigkeit ist ziemlich hoch. Da beschlägt auch die Kamera! Gelohnt hat es sich auf jeden Fall und der Mossmann River hat einiges an Wasser und präsentiert sich als reißender Fluss und nicht beschauliches kristallklares Bächlein.

Auf dem Weg zum Mossmann und dann weiter nach Port Douglas nutzen wir die Aussichtspunkte an der Küstenstraße, die oft direkt am Meer verläuft. Leider ist es ziemlich stürmisch und regnerisch, kein wirkliches Weitsichtwetter. Ein Stau auf der Küstenstraße hält uns dann auf, so daß wir dann direkt zurück ins Hotel nach Cairns fahren.

Hier die Bilder vom Nachmittag:

 

Bildbeschriftung folgt!

Cairns

Da unsere Pferdetour deutlich kürzer als geplant war, haben wir ein paar Tage rund 1400 km weiter nördlich in Cairns eingeplant. Verrückt – da fliege ich mein Leben lang gar nicht und jetzt schon wieder ein paar Kilometer!

Aber für das Great Barrier Reef und den Tropischen Regenwald hat es sich gelohnt – wenn wir schon mal in Australien sind.

Hier mal die Bilder vom ersten Tag, an dem wir nachmittags in Cairns ankamen und dann den Tag noch nutzten, um durch die Stadt und vor allem auf der Ufsrpromenade zu schlendern.

Am zweiten Tag dann mit dem Boot zum Great Barrier Reef. Das Schnorcheln an zwei verschiedenen Stellen eröffnete eine neue Welt. Tatsächlich schwamm auch ein kleiner dunkler Hai schnell an mir vorbei und eine  Wasserschildkröte konten wir bei der Glasbodenbootfahrt bewundern. Die Bilder dazu gibt es allerdings nur in meinem Kopf, da ich die Kamera nicht mit ins Wasser genommen habe 🙂

Abends dann noch den warmen Sommerabend am Meer geniessen – so sieht Urlaub aus.

 

Allerlei Ausflüge

Die letzten Tage waren angefüllt mit „kleinen“ Ausflügen. Die Zeit vergeht wie im Flug und immer wieder gibt es neus zu entdecken und zu erleben.Obwohl wir ja ziemlich in der Nähe von Brisbane bleiben, ist es nie lanweilig und jede Menge Fotos entstehen. Da komm ich gar nicht zum hier Einstellen. Da wird wohl noch so manchef Winterabend mal draufgehen.

Julia im Urlaub

Hier mal eine kleine Auswahl der Bilder, allerdings fehlen z.B. die  Bilder von den kleinen Wanderungen am Sonntag. Aber mal wieder Känguruhs zu sehen, Brisbane bei Nacht und unser frühmorgendlich Ausflug auf Bribie -Island geben weitere Motive.

Wanderritt oder besser: Reitwanderung

Eigentlich war ja in der Zeit in Australien ein langer Wanderritt geplant gewesen. Aber manchmal läuft es halt anders als man denkt. Aus dem langen Wanderritt ist eine kurze Tour mit 2 Pferden geworden, da das dritte Pferd am Tag vor dem Ritt eine Kolik hatte. Aber die zwei Tage Wanderritt oder bei 4 Frauen und 2 Pferden besser gesagt: die Reitwanderung auf dem Brisbane Valley Rail Trail war trotzdem eine tolle Aktion.
So haben wir Australien wieder von einer anderen Seite kennengelernt.

Der Brisbane Valley Rail Trail führt genau auf der ehemaligen Bahnstrecke durch die Landschaft. Es ist ein Extraweg nur für Radler, Wanderer und Reitende mit nur wenigen Querungen über große Straßen. Wir sind auf der Strecke abseits der Orte nur einem Radler begegnet und dem Ranger, der extra an einer Kreuzung auf uns gewartet hatte. Genau wie alle anderen Australier, die wir inden Orten getroffen haben, konnte auch er nicht fassen, daß wir zum größten Teil zu Fuß unterwegs waren 🙂

Für die beiden jungen Pferde, die uns begleiteten, war das ruhige Tempo genau das richtige. sie haben ihre Sache prima gemacht, sowohl als Reit- wie auch als Packtier.
Die ab Fernvale doch harten Wege mit viel Eisenbahnschotter führten bei den Pferden zu zuviel Abrieb an den Hinterhufen ( vorne hatten sie Schuhe) und auch die Socken der Menschen qualmten und schlugen Blasen. Wir entschlossen uns die Tour in Coominya zu beenden.

Da wir ja ständig hier Neues erleben, hier nur in Kürze ein paar Eckdaten und viele Fotos und später, als Winterarbeit dann etwas mehr Ausführlicheres

Von Pine Mountain nach Lowood

Mit dem Hänger die beiden Stuten und zu unserem Startpunkt hinter dem Highway.
Tanna läuft als Packtier und Dakota als Reittier. Obwohl nur wenig Übung, machen beide ihren Job prima.Lediglich eine Gruppe netter Esel an der Strecke bringt sie aus dem Konzept.

Der Weg ist gut ausgeschildert und leicht zu finden. Aber bei Sonne und heißen Temperaturen auch anstrengend, da wenig Schatten da ist.

Übernachtung ist auf den showgrounds in Lowood – wir in unseren Zelten, die Pferde in den festen Paddocks, deren Schloss jedoch erst aufgebrochen werden musste.

 

Von Lowood nach Coominya

Am nächsten Tag geht es dann immer in der Sonne weiter bis nach Coominya. Zum Glück sind wir früher losgekommen, denn Schatten ist auf der Strecke absolute Mangelware. Über viele Viehweiden geht es zum größten Teil schnurgeradeaus auf der ehemaligen Bahntrasse. Das schönste Stück auf der Strecke ist die Creek-Überquerung und danach gibt es sogar ein Schattendach zum Pause machen. Dann geht es aber wieder schnurgeradeaus  in der Sonne zum ehemaligen Bahnhof in Coominya, wo wir mit dem Hänger geholt werden.

 

Planungen

Die letzten 2 Tage waren von der Planung des Wanderrittes  angefüllt.

Dabei gab es einiges an hin und her. Bei genaueren Hinsehen waren die auf den ersten Blick guten Möglichkeiten doch nicht für führbar. So gibt es zwar einige Camps mit Möglichkeiten für Mensch und Pferd. Doch bei den Plätzen, die öffentlich erwaltet werden, ist einen Monat Voranmeldung nötig.

Doch wir starten jetzt mal Morgen auf dem Brisbane Valley Trail mit Dakota und Tana. Hawk fällt leider wegen Kranksein aus.

Hier ein paar Bilder:

 


 

Reitwanderung Wyaralong

Am Sonntag stand die erste Probereitwanderung auf dem Programm.

Mit Dakota und Hawk im Anhänger ging es zum Stausee Wyaralong. Dort gibt es ein paar längere Extrareitruouten. Allerdings erschienen uns die einen zu kurz und die Strecke bis zum anderen Ende des Sees zu lang. Egal, Hauptsache mal unterwegs sein und die Packtaschen testen.  Da der Tag sehr heiß werden sollte und wir auch erst später als geplant wegkamen, entschieden wir uns einfach mal ein/ zwei Stunden zu laufen und dann zu entscheiden, ob wir weitergehen oder rumdrehen.

Dakota nahm die Taschen auf ihrem Rücken gelassen und hatte ihren Kopf auch sofort im Gras versenkt, nachdem sie aus dem Hänger gestiegen war. Hawk glückte sich erstaunt um und fragte sich wohl, was das für eine Aktion werden würde.

Das erste Stück führten wir die Pferde und auch Hawk wurde zusehends ruhiger. Allerdings fanden wir zunächst keine Hinweisschilder. Auch die vor uns reitenden Frauen nicht. Doch endlich fanden wir den richtigen  Weg und durch Buschland ging es vorwärts. Die Hitze machte sich breit (36 Grad).  Wasser hatten wir zum Glück genug in den Packtaschen von Dakota. Abwechselnd ritten Rebecca, Silvia und Signe und ich konnte mich ohne Pferd an der Hand mehr der Fotografie widmen. Gute 6 km waren wir bis zum Stausee unterwegs. Nach einer kleinen Pause drehten wir um. Wenn man die Möglichkeit hat, ist es für Mensch und Tier besser nicht zu lange in der australischen Hitze unterwegs zu sein.

Sonnenanbeter
Wohl zu lange in der Sonne gewesen

Der Rückweg war einfacher, da wir nun  auch auf dem letzten Stück zum Hänger zurück den Weg wußten. Aber die Hitze war heftig und die Pferde hatten sich super benommen und nun auch genug.

Nach einer Pause in einem fest installiertem Paddock ging es dann wieder nach Hause.

Wasser und Land

Der  Samstag stand ganz im Zeichen von Wasser und Land.

Zuerst ging es zu den Boondall Wetlands.

Genau zur Ebbe sind wir bei den Wetlands ,in denen das Wasser den Boden immer wieder überflutet . Die erste Tour bescherte uns reichlichen Mückenangriff. Der Wald wieder anders, feuchte Böden und viel Grün, sowie reichlich Brackwasserpflanzen.  Am Strand des Nundah Creek sind viele Tausende Krabben unterwegs.

 

Die zweite Runde machen wir beim Nudgee Creek und der Moreton Bay. Hier bestimmen der Mangrovenwälder das Grün. Der Weg führt direkt zum Mündungsbereich des Flusses in das Meer.  Die einsetzende Flut macht Silvia und mir Lust die Strecke auch noch mal zurück zu laufen. Gesagt, getan und spannend zu sehen wie schnell das Wasser den Mangrovenwald flutet und sofort auch die Fische den Wald erobern.

 

Alle Gute sind 3, also  fahren wir Shorncliffe Pier ganz in der Nähe. Meer und Strand – einfach super.

 

 

 

 

Brisbane

Im Nachhinein hat es sich nicht als gute Idee erwiesen, in Brisbane am Freitagmorgen einen Parkplatz zu finden. Parkhäuser voll oder ziemlich teuer, da hatten wir letzten Samstag dagegen richtig Glück.

Aber alles hat auch sein Gutes: wir parken schließlich etwas außerhalb in Newfarm. Dann geht es zu Fuß immer am Brisbane River entlang in die Stadt. Kontrastprogramm zu den vielen Naturerlebnisse!

Im Botanischen Garten am Fluss aber auch wieder viel grün. Nach einer kurzen Runde in der Stadt geht es zum Anleger der kostenlosen Fähre „Cityhopper“. Der ist gerade weg und wir entscheiden die paar Dollar zu investieren und mit der “ Citycat“ zurück zum Auto zu fahren. Auch die Fährfahrt hat sich gelohnt!

Schnell ist der Freitag wieder vorbei, angefüllt mit wieder neuen Eindrücken von Australien.

 

 

 

White Rock

Ziemlich heiß zu werden, verspricht schon den Morgen.

Zuerst geht es zu Tana und dem Test der neuen Hufschuhe. Mit den Schuhen und der veränderten Gurtung am Sattel läuft sie die kleine Runde am Fluß mit Silvia im Sattel ganz entspannt.

Anschließend fahren wir zu einem Reitsportgeschäft, das glücklicherweise heute 20 % auf alle Artikel bietet. Einige Kleinigkeiten finden wir dort.

Auf dem Ausflugsprogramm steht heute der White Rock Conservations Park in der Nähe von Ipswich . Ausgesucht haben wir uns die Tour zum White Mountains. Es ist ziemlich heiß und der lichte Eukalyptuswald bietet nur wenig Schatten. Doch es lohnt sich auf jeden Fall. Wieder präsentiert sich hier der Wald auf neue Weise: Sandige Böden, Sandsteinfelsen und sehr lichter Wald.

Auf den Bildern wie üblich mehr Eindrücke.

 

Pferde und Koalas

Das Ausprobieren der Sättel für Dakota und Hawk stand heute auf dem Programm.

Am Stall angekommen entdeckten wir zuerst 3 Känguruhs, die gemütlich Gräten.

Dakota mal laufen lassen, montieren und dann reiten. Natürlich benahm sich Dakota unter der Chefin Rebecca vorbildlich.

Hawk machte beim Longieren gut mit. Wir waren aber froh, daß Rebecca, die schnelle Pferde gewohnt ist, dann auf dem kleinen Flitzer saß.

Beide Sättel passten ganz gut.

Auf dem Weg vom Ikea (die besteht Möglichkeit ein Schaffell für die Polsterung bei Tanas Sattel zu holen), lag der Daisey Hill Park, in dem wir eine kurze Runde spazieren gingen. Lohnenswert war der Besuch des Daisey Hill Koala Center, in dem wir einiges über die netten Tiere lernten.